Exporte
Die Republik Kongo ist Mitglied der Welthandelsorganisation, der Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft Zentralafrikas und der Bank der Zentralafrikanischen Staaten Kongos. 2020 exportierte die Republik Kongo insgesamt 7,77 Mrd. USD und war damit die Nummer 96 unter den Exporteuren der Welt. In den letzten fünf Jahren haben sich die gemeldeten Exporte erheblich verändert, so dass das Land nach dem Economic Complexity Index die Nummer 106 der komplexesten Volkswirtschaften und nach dem BIP die Nummer 142 der Welt ist.
Während viele Länder Partnerschaften mit diesem afrikanischen Land unterhalten, sind China und die Vereinigten Arabischen Emirate die beiden häufigsten Zielländer für die Exporte der Republik Kongo.
Für 2020 sind die Zahlen zu den Exporten von Kongo-Brazzaville wie folgt:
Produkt | Exporteinnahmen
Rohbenzin – 3,57 Mrd. USD
Raffiniertes Kupfer – 2,22 Mrd. USD
Spezialschiffe – 505 Mio. USD
Raffiniertes Erdöl – 303 Mio. USD
Grobholz – 248 Mio. USD
Die Erdölindustrie ist die Haupteinnahmequelle des Landes. 2018 trat die Republik Kongo der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) bei.
Außerdem wird geschätzt, dass das Land über einige der größten natürlichen Mineralienreserven verfügt, die noch nicht ausgeschöpft wurden. Auch Erdgas ist ein sehr wichtiger Exportbestandteil.
Darüber hinaus wurde Kongo-Brazzaville, das zuvor vom Kimberly-Prozess ausgeschlossen war, 2007 wieder in die Gruppe aufgenommen, da auch Diamanten für das Land ein wichtiger Exportartikel sind.
Dienstleistungen | Exporteinnahmen
Staatlich – 48,9 Mio. USD
Transport – 34,6 Mio. USD
Sonstiges – 7,58 Mio. USD
Telekommunikation – 6,57 Mio. USD
Persönliche Reisen – 6,01 Mio. USD
Die Länder, in welche die Republik Kongo exportiert, haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. Die Daten aus dem Jahr 2020 zeigen, dass die wichtigsten Verbündeten folgende Länder sind:
Land | Einnahmen
China – 3 Mrd. USD
Vereinigte Arabische Emirate – 1,54 Mrd. USD
Spanien – 568 Mio. USD
Vietnam – 341 Mio. USD
Italien – 264 Mio. USD
Durch den Anstieg der Erdölpreise erwarten wir, dass die Exporte in der letzten Hälfte dieses Jahres und im ersten Quartal des nächsten Jahres weiter zunehmen werden. Dennoch gibt es immer noch keine offiziellen Informationen von der Zentralbank und anderen Finanzinstituten.








